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Erik  Lasse Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Besteuerung von Abfindungen

Februar Tipp: Steuerberatung Lasse

Thema 2 (Februar)

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Sind Sie Arbeitnehmer und werden  in Ihrem Unternehmen Arbeitsplätze abgebaut? Im Rahmen von Sozialplänen wurde Ihnen die Beendigung Ihres Arbeitsvertrages angeboten? Um Ihnen die Entscheidung leichter zu machen, wird häufig eine Entschädigung angeboten. Aber ist dieses Angebot für Sie interessant?

Hierzu sind die Aspekte der Besteuerung, die Auswirkungen auf das mögliche Arbeitslosengeld und die weitere berufliche Perspektive ausschlaggebend.

Soweit die Abfindung nicht als Entschädigung für nicht genommenen Urlaub, Überstunden oder als Entschädigung für die Verkürzung der Kündigungsfrist gezahlt wird, erfolgt keine Anrechnung bzw. Sperrfrist auf das Arbeitslosengeld. Die Abfindung ist grundsätzlich sozialversicherungsfrei. Das bedeutet, von der Abfindung werden keine Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung einbehalten.

Bei der beruflichen Perspektive ist entscheidend, ob im Anschluss an die Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein neues Arbeitsverhältnis aufgenommen werden kann, eine Selbstständigkeit gestartet wird oder der Renteneintritt beginnt. Soweit die beiden Aspekte abgeglichen wurden, stellt sich die Frage nach der Besteuerung der Abfindung. Grundsätzlich unterliegt die volle Abfindung der Besteuerung.

Gerne möchte er Ihnen zeigen, wie Sie mit Ihrem Steuersparmodell Steuern sparen können. So können Sie die gesparten Steuern in Ihre Altersvorsorge investieren. Dies kann sich für Sie auszahlen, da gesparte Steuer bei Abfindungen bis zu 100 % betragen kann.

Für eine steuerliche Erstberatung benötige ich Ihre voraussichtlichen Jahreseinkünfte, insbesondere die Höhe der Abfindung sowie Ihre letzte Steuererklärung oder Ihren letzten Einkommensteuerbescheid.

Sie können die Besteuerung der Abfindung durch die richtige Wahl der Steuerklasse auf Ihrer Lohnsteuerkarte optimieren. Viel interessanter als der Lohnsteuerabzug ist jedoch, wie Sie bei der Abfindung Steuern sparen können. Das bedeutet, der Lohnsteuerabzug ist lediglich ein Vorschuss an das Finanzamt auf Ihre Einkommensteuerschuld. Ihre Einkommensteuererklärung stellt die Schlussabrechnung dar.

Abfindungen sind steuerbegünstigte außerordentliche Einkünfte, welche  unter den Voraussetzungen des § 34 EStG ermäßigt besteuert werden, dies ist die sogenannte Fünftelregelung. Die ermäßigte Besteuerung nach der Fünftelregelung setzt voraus, dass die Einnahmen zusammengeballt in einem Kalenderjahr zufließen. Bei einer niedrigen steuerpflichtigen Abfindung und nur geringen laufenden steuerpflichtigen Einkünften, kann die Fünftelregelung zu einer Steuer von null Euro führen. Daher empfiehlt es sich durchaus bei Abfindungen kurzfristig eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt einzureichen. Noch deutlicher wird der Vorteil, wenn Sie sich im Jahr der Abfindung für ein Steuersparmodell entschieden haben.

Wie kann ein solches Steuersparmodell aussehen? Sie sollten über betriebliche oder private Altersvorsorge nachdenken. Wenn Sie eine vermietete Immobilie besitzen, sollten Sie ohnehin anstehende Instandsetzungen unbedingt in das Jahr der Abfindungen legen.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, im Jahr der Abfindung mögliche Anlaufverluste aus einer künftig neben- oder hauptberuflich Existenz zu begründen. So könnten Sie z.B. über die Anschaffung einer Fotovoltaikanlage nachdenken. Derartige Investitionen können sich mit bis zu 8 % rentieren (vorsichtig kalkuliert 4-5 %).

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